Call4Script-Stefan Kirsch - E-Mail-Management, E-Mail-Marketing-Nutzen-22.05.2006, brak.de | ||||||||||||||||
Rechtsanwälte: Marketing in einem wachsenden Markt Zahl der Anwälte rapide gestiegen / Werbeverbot faktisch gefallen. | ||||||||||||||||
Die Entwicklung könnte kaum rasanter sein. 1990 gab es in Deutschland 56.638 Rechtsanwälte. 2006 sind 138.131 Anwälte tätig. Von solcher Dynamik können Marketer nur träumen. Zumal vom Werbeverbot für Rechtsanwälte nur zwei Tabus bleiben: Anwälte dürfen nicht um konkrete Mandate werben, und sie dürfen es nicht unsachlich tun. Nach einer Studie von Triller Communications im Auftrag der "Financial Times Deutschland" geben Kanzleinen 2,5 Prozent ihres Umsatzes für Marketing aus. Ein Drittel ist bereit dieses Budget auf 6 Prozent zu steigern. Große Kanzleien mit Marketingabteilung wissen um den wachsenden Konkurrenzdruck. Sie laden zu Fachveranstaltungen, unterhalten Websites und senden Newsletter. Und Kanzleien setzen auf Dialog. "Sinn machen Angebote, die inhaltlichen Mehrwert versprechen", erläutert Jörg Overbeck den Ansatz der Kanzlei Linklaters Oppenhoff & Rädler.Die Sozietät verschickt Newsletter, veranstaltet Inhouse-Präsentationen und Seminare zu aktuellen Urteilen und Gesetzesänderungen. Auch Clifford Chance verschickt Newsletter, Broschüren und Einladungen. "Wir sehen Marketing als strategisches Instrument", erläutert Dr. Matthias Lichtblau, Leiter Business Devolpment, das Konzept von Clifford Chance. Lovells ist im Bereich CRM sehr aktiv, sagt PR-Manager Dr. Christian Seidenabel. "Wir verschicken Einladungen, senden 20 Newsletter aus". White & Case setzt auf Seminare, Broschüren und die Website, um Kunden zu halten und anzusprechen. www.brak.de | ||||||||||||||||