call4script-Stefan Kirsch - E-Mail-Management-Nutzen-29.03.2003, Fachhochschule Wedel | ||||||||||||||||
E-Government steckt in den Kinderschuhen - Behörden antworten mangelhaft In Deutschland steckt E-Government via E-Mail immer noch in den Kinderschuhen. Das ist das zentrale Ergebnis der jüngsten empirischen Studie des E-Mail-Marketing Kompetenz-Zentrums an der Fachhochschule Wedel. Demnach antworteten nur 81 Prozent der angeschriebenen Gesundheitsämter auf Anfragen - bei den Arbeitsämtern waren es 87 Prozent. Die durchschnittliche Dauer bis zum Erhalt einer Antwort lag bei den Gesundheitsämtern bei etwa 2,2 Tagen und bei den Arbeitsämtern bei etwa 3,8 Tagen. Gesundheitsämter sind im Internet für den Bürger zudem häufig nur mit hohem Suchaufwand zu finden. Professor Ceyp, wissenschaftlicher Leiter der Studie, sagt zu den Ergebnissen: 'E-Government ist nach unseren Ergebnissen immer noch eine Utopie. Ein besonders eklatanter Kritikpunkt war die mangelnde Tiefe der erhaltenen Antworten. Nahezu drei Viertel der Behörden-E-Mails hatten für die Bürger keinen zusätzlichen Informationsgehalt, sondern dienten offenkundig dazu, die weitere Recherche-Arbeit erneut an den Bürger zurück zu deligieren!' Um zu ermitteln, wie schnell und vor allem kompetent E-Mail-Anfragen von Bürgern beantwortet werden, wurden insgesamt 150 Gesundheitsämter und 150 Arbeitsämter aus der gesamten Bundesrepublik in die repräsentative Untersuchung einbezogen. Als Anfrage an die ausgewählten Gesundheitsämter diente die Frage nach dem notwendigen Impfschutz bei einer Familienreise nach Malaysia. Die Anfrage an die Arbeitsämter beschäftigte sich mit den Grundzügen der Gründung einer Ich-AG. Kontakz: www.fh-wedel.de | ||||||||||||||||